Bitte nicht…?! Was angehenden Brautpaaren Sorgen bereitet

Kennt Ihr Murphys Gesetz? Es besagt, dass alles, was schief gehen kann, auch schief gehen wird. Gerade auf der eigenen Hochzeit kann man das natürlich gar nicht gebrauchen. Und meistens geht natürlich auch alles gut, besonders, wenn der große Tag gut geplant und vorbereitet ist. Und meistens ist die Angst, dass tatsächlich etwas schief geht, viel größer als das Risiko kleiner Unfälle und Missgeschicke selbst. Wovor angehende Brautpaare am meisten Angst haben, enthüllt aktuell eine repräsentative Studie der Online-Partnervermittlung ElitePartner. Und eines sei vorab verraten: Mit richtig großen Katastrophen rechnet eigentlich keiner. Doch was kann eine Hochzeit denn nun tatsächlich ruinieren?

Die Studie verrät es: Auf Platz 10 der Schreckensszenarien liegt die Angst, dass die Hochzeitsnacht „ausfällt“. 38 Prozent der Befragten wären enttäuscht, wenn diese besondere Nacht nicht so ablaufen würde, wie sie es sich gewünscht haben. Männer haben mit dieser Vorstellung übrigens ein etwas größeres Problem als Frauen: 40 Prozent der Herren fürchten, dass diese Nacht der Nächte misslingt, bei den Damen sind es 35 Prozent.

Die Nase vorn haben die Damen dagegen bei Platz 9: Fast 45 Prozent wäre es unangenehm, wenn bei der Hochzeit keine Emotionen aufkämen. Von den Herren der Schöpfung hätten damit knapp 39 Prozent ein Problem.

Der Gedanke daran, dass die Hochzeit zu früh vorbei sein könnte und die Gäste zu früh nach Hause gingen, bereitet ebenso vielen Brautpaaren Kopfzerbrechen wie fehlende Emotionen: 42 Prozent der Befragten finden diesen Gedanken unangenehm. Auch diese Angst ist bei den künftigen Bräuten übrigens etwas größer als bei den angehenden Ehemännern.

Dass die Hochzeit deutlich teurer werden könnte als geplant, beunruhigt mit gut 43 Prozent noch mehr werdende Ehepaare und landet damit auf Platz 7 der am meisten gefürchtetsten hochzeitlichen Schreckensszenarien.

Was einem vor der Hochzeit auch den Schweiß auf die Stirn treiben kann: die Angst, dass Familien und Freunde des Brautpaares keinen Draht zueinander haben. 45 Prozent der Befragten machen sich Sorgen, dass es zwischen ihren Angehörigen nicht funkt. Auch dieser Gedanke macht den Bräuten (48 Prozent) mehr zu schaffen als den baldigen Ehemännern (40 Prozent).

Noch schlimmer wäre es, wenn wichtige Familienmitglieder oder Freunde bei der Hochzeit fehlen würden: Für die Hälfte aller Befragten gehört diese Befürchtung zu den unangenehmsten, die sie sich für ihre Hochzeit vorstellen könnten – dafür Platz 5.

Auf Platz 4 finden wir die Angst, dass keine Partystimmung aufkommt. 53 Prozent der Brautpaare stufen diesen Gedanken als Schreckensszenario ein. Und damit erreichen wir die Top 3 der möglichen Hochzeitskatastrophen:

Das drittschlimmste Szenario, das sich angehende Eheleute für ihre Heirat vorstellen können, ist dass sie ihren großen Tag nicht genießen können. 54 Prozent befürchten, dass ihre Hochzeit so stressig wird, dass sie selbst dabei zu kurz kommen.
Unser Tipp für diesen Fall: Plant alles, so weit es geht, im Voraus und gebt am Tag der Hochzeit möglichst viel Verantwortung an Trauzeugen, Eltern, fleißige Helferlein usw. ab und feiert Euch vor allem selbst!

Was Ihr weniger als die Planung der Hochzeit in der Hand habt, ist das Benehmen der Hochzeitsgesellschaft. Kein Wunder, dass die Angst davor, dass es Reibereien zwischen den Gästen geben könnte, auf Platz 2 landet. 61 Prozent der Studienteilnehmer fürchten, dass sich Freunde und Familie in die Haare kriegen.

Es könnte aber, so die Studie, noch schlimmer kommen: Die größte Angst angehender Eheleute ist, dass ihre Gäste keinen Spaß bei der Hochzeit haben. 64 Prozent der Befragten bekommen bei diesem Gedanken Bauchschmerzen. Und auch hier machen sich Frauen übrigens größere Sorgen als Männer: 70 Prozent der Bräute und 58 Prozent der Bräutigame bereitet dieses Szenario schlaflose Nächte – Platz 1 der Hochzeits-Schreckensszenarien.

Und was lernen wir daraus? Ja, es kann sein, dass nicht alles nach Plan läuft bei der eigenen Hochzeit. Und der Gedanke daran trägt sicherlich nicht dazu bei, die Nervosität vor dem Tag der Tage zu verringern.

Aber mal ehrlich: Die größte Angst der Brautpaare ist, dass die Gäste keinen Spaß haben?! Nicht schön, aber auch kein Weltuntergang. Schließlich sollten auch die Gäste ihren Teil zum Gelingen des Hochzeitstages beitragen. Ein bisschen gute Laune ist da sicher nicht zu viel verlangt…, oder?!

Also: Macht Euch nicht zu viele Sorgen und baut nicht zu viel Druck auf. Manches kann man einfach nicht in der Hand haben. Wirklich wichtig ist, dass Ihr Euch liebt und Eure Liebe mit der Hochzeit offiziell besiegelt wird – und damit ist eigentlich das Wichtigste auch schon erledigt.

Murphys Gesetz hin oder her… 😉