Andere Länder, andere Sitten

Ringetausch, Brautstraußwerfen, Baumstämme zersägen – rund ums Heiraten gibt es so viele Bräuche wie zu keinem anderen Lebensereignis sonst. Und obwohl es allein im deutschsprachigen Raum unzählige und regional ganz unterschiedliche Traditionen gibt, ist das noch längst nicht alles. Einen kleinen Einblick in Heiratsbräuche aus aller Welt werfen wir hier:

Bali: Der Bräutigam balanciert eine Kokosnuss auf einer Stange und zeigt seiner Frau damit, dass er immer für sie sorgen wird.
Griechenland: Das Brautpaar muss die letzte Woche – und nicht nur wie hierzulande eine Nacht – vor der Hochzeit getrennt verbringen. Alles andere soll Unglück bringen.
Niederlande: Den Korken der zuerst geöffneten Champagnerflasche wird in der Hochzeitsnacht unter das Kissen des Brautpaares gelegt. Dieser Brauch verspricht ein spannendes Liebesleben und Fruchtbarkeit.
Indien: Die Braut trägt am Hochzeitstag alles Gold, das sie besitzt. Und das kann einiges sein, hat ihn doch die Familie seit der Geburt der Braut gesammelt.
Italien: Hier verteilt das Brautpaar gezuckerte Mandeln. Die symbolisieren das Bittere und das Süße der Ehe.
Korea: Hier wird erst geheiratet wenn das Brautpaar einen Wahrsager besucht hat und dieser bestätigt, dass das Paar zusammenpasst und eine glückliche Zukunft hat.
Mexiko: Die Braut bekommt vom Bräutigam 13 Goldmünzen geschenkt – eine für jeweils ein besonderes Eheversprechen.
Polen: Am Tag nach der Hochzeit feiert man „Poprawiny“, was soviel heißt wie „Verbesserung“. Es wird noch einmal – oft im etwas kleineren Kreis – wie am Hochzeitstag ausgelassen gefeiert und Reste „vernichtet“.
Russland: Nach einem Trinkspruch werden die Gläser auf den Boden geworfen. Hier gilt, Scherben bringen Glück – und: je mehr, desto besser.

Und…? Habt Ihr Gefallen an der einen oder anderen Idee gefunden? Dann recherchiert doch einfach noch einmal genauer und baut z.B. die „Poprawiny“ in Eure Hochzeit auf Rügen ein…